Am Samstagnachmittag stand Junk zunächst im Finale über 200 Meter. Mit den besten U20-Sprinterinnen der Welt maß sie sich auf der halben Stadionrunde und konnte überzeugen: In 23,55 Sekunden lief sie auf Rang fünf. Dabei war Bahn 1 sicher kein Vorteil. Eine gute Stunde später war die 19-Jährige bereits wieder auf der Bahn – das Staffelfinale über 4x100 Meter stand an. Die Besetzung war leicht verändert, wobei Junk auf der gewohnten dritten Position blieb. Viktoria Dönicke (LV 90 Erzgebirge) übernahm erneut die Startposition, Corinna Schwab (TV Amberg) absolvierte die erste Gerade und Denise Uphoff (Sprintteam Wetzlar) kam als Schlussläuferin zum Einsatz.
Bei Rennen lief dann alles reibungslos. Junk lief in der zweiten Kurve einen tollen Vorsprung heraus und konnte als Erste übergeben. Uphoff verteidigte den ersten Platz bis ins Ziel, obwohl die Irinnen gegen Ende noch gefährlich nah kamen. Gold ging an die deutschen Sprinterinnen in 43,82 Sekunden, gefolgt von Irland (43,90 sec) und Großbritannien (44,05 sec).
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4x100 Meter: Ergebnisse – Rennen bei Youtube

