Mit seiner Teilnahme an den Olympischen Spielen hat der Zehnkämpfer den vorläufigen Höhepunkt seiner sportlichen Karriere erreicht. Der 25-Jährige hat sich zum Ziel gesetzt, unter die ersten Fünf zu kommen. Sollte alles perfekt laufen, wäre sogar eine Medaille drin. Die gesamte Saison über hat Kazmirek sich in den einzelnen Disziplinen verbessern können. Bei seinen beiden Zehnkämpfen in diesem Jahr, Ende Mai in Götzis und Ende Juni in Ratingen, waren seine Leistungen solide, aber zeigten noch nicht sein ganzes Können.
Wenn er es in Rio schafft, seine Bestleistungen abzurufen, wird Kazmirek ganz vorne mitmischen. Für die Goldmedaille kommt wohl nur der Weltrekordhalter Ashton Eaton aus den USA in Frage. Dahinter lauert der diesjährige Götzis-Gewinner Damian Warner (Kanada) auf seine Chance. Spannend wird wohl der Kampf um die Bronzemedaille, hier ist die Konkurrenz dichter. So kämpft mit Arthur Abele (SSV Ulm 1846) beispielsweise ein weiterer Deutscher um olympisches Edelmetall.
Der erste Startschuss fällt am Mittwoch um 14:30 Uhr deutscher Zeit, los geht es mit dem 100-Meter-Lauf. Die weiteren Entscheidungen des ersten Wettkampftages starten um 15:35 Uhr (Weitsprung), 17:15 Uhr (Kugelstoßen), 22:45 Uhr (Hochsprung) und um 2:20 Uhr (400 Meter). Am Donnerstag, 18. August geht es weiter mit den 110-Meter-Hürden um 14:30 Uhr, Diskuswurf um 15:25 bzw. 16:40 Uhr, Stabhochsprung um 18:25 Uhr und dem Speerwurf um 23:35 bzw. 0:45 Uhr. Die letzte Entscheidung fällt in der Nacht auf Freitag um 2:45 mit dem 1500-Meter-Lauf.
Kazmirek will Erfolg in Rio
Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) auf dem Weg nach Rio (Foto: Iris Hensel).

