Ein Wochenende voller Ereignisse

Ein Wochenende voller Erfolge!

An zwei Wochenenden hintereinander ist das Lohrheidstadion in Bochum-Wattenscheid Schauplatz der deutschen Jugend-Meisterschaften. Den Anfang machten die Altersklassen U18 und U23. Einige starke Sprinter der LG Rhein-Wied hatten in der ersten Saisonhälfte die Normen erfüllt und sich gut vorbereitet auf ihren Saisonhöhepunkt.
Isabella Chetik (U23) schaffte die Qualifikation über 100 und 200 Meter. Auf der kürzeren Strecke lief sie im Halbfinale 11,98 Sekunden. Über die halbe Stadionrunde klappte es noch besser. Mit zwei persönlichen Bestleistungen von 24,47 und 24,26 Sekunden im B-Finale. Hier belegte sie den dritten Rang und war insgesamt somit die elftbeste des Wochenendes. Leonie Kupser wurde auf der gleichen Distanz im Vorlauf mit 25,36 Sekunden gestoppt. Die junge Sprintstaffel der LG mit Lina Schmidt, Chetik (beide noch U20), Miriam Rühle und Leonie Kupser platzierten sich mit Rhein-Wieder Jahresbestleistung von 47,10 Sekunden als Siebte im Mittelfeld des starken Feldes.
In der U18 präsentierten sich Lotta Meuter (12,70 Sekunden über 100 Meter) und Michelle Kopietz (14,54 Sekunden über 110 Meter Hürden) in guter Verfassung, über den Vorlauf hinaus kamen sie gegen die besten des Landes jedoch nicht hinaus. Einziger Rhein-Wieder Teilnehmer an einer technischen Disziplin war Noah Seibel mit 4,60 Metern im Bereich seiner besten Leistungen in diesem Jahr belegte er Rang zehn – höhengleich mit dem Fünften.

Um Meisterschaftsmedaillen ging es auch bei den südwestdeutschen Titelkämpfen der Masters in Bad Ems. Zehn erfahrene Sportler der LG Rhein-Wied nahmen teil, alle gewannen Medaillen. Optimal verlief das Wochenende für Pascal Remy (M45, Gold im Kugelstoß mit 9,53 Metern und Diskuswurf 27,10 Meter), Kirstin Hammen (W40, Gold über 100 Meter in 14,63 Sekunden, 400 Meter in 1:09,76 Minute und im Weitsprung mit 4,29 Metern) und Friedhelm Adorf (M80), der wie fast schon gewohnt die Strecken von 100 (16,48 Sekunden) über 200 (38,48) bis zu 400 Metern (1:28,92 Minute) dominierte. Jeweils einen Titel gewannen M50er Uwe Klein in der 800-Meter-Entscheidung (2:34,48 Minuten), Daniela Holst bei den Frauen W50 ebenfalls über 800 Meter (2:31,65), Jürgen Prechtl im Weitsprung der M65 (4,36 Meter), W60erin Anke Straschewski (8,91 Meter im Kugelstoß mit deutlichem Vorsprung über 1,50 Meter und M75-Wurfspezialist mit 9,51 Metern im Kugelstoß. Als Rhein-Wieder Vielstarter meldete Uwe Klein für vier Disziplinen. Neben seinem 800-Meter-Titel gewann er Bronze über 200 (31,41 Sekunden) und 400 Meter (1:09,18 Minute) sowie Silber über 1500 Meter (5:27,79). Damit hatte Klein von jeder Medaillenfarbe mindestens eine sicher. In der nächstälteren Altersklasse M55 war Peter Hertle das Maß der Dinge (5:51,44 Minuten). Im Wurfbereich schaffte Jürgen Prechtl einen Bronze-Doppelpack mit Diskus (29,45 Meter) und Speerwurf (29,26). Peter Busch warf den Diskus 25,85 Meter weit, Anke Straschewskis (W60) bester Diskus-Versuch war 20,65 Meter weit – Platz drei auch für sie beide. Marcus Brandt fehlten mit dem Diskus (40,90 Meter) 24 Zentimeter zu Gold, auch im Kugelstoß gewann er Silber (12,79).

International im Einsatz befand sich Sophia Junk, die im belgischen Leuven über 200 Meter meldete und das internationale Feld mit 23,31 Sekunden bei Gegenwind von 1,6 Metern pro Sekunde als Erste anführte.

Auch einige andere Sprinter hielten den Wettkampf-Rhythmus im Hinblick auf die deutschen Meisterschaften. Pascal Kirstges lieferte sowohl beim Kölner Leichtathletik-Meeting (zweimal 10,72 Sekunden) als auch beim Werner-Lösch-Memorial-Track-Meeting im heimischen Rhein-Wied-Stadion (zweimal 10,79 Sekunden) konstante Leistungen ab. In Neuwied wurde Kirstges damit über 100 Meter genauso wie über 60 Meter (6,93) Zweiter. Denni Neumann gewann kürzlich an gleicher Stelle den Deichlauf, diesmal war er der Beste über 1500 Meter (4:17,89 Minuten). Jessica Roos (11,68 und 11,61 Sekunden) sowie Maren Schumacher (11,87 und 11,91 Sekunden) führten in beiden Serien über 100 Meter das Feld im Rhein-Wied-Stadion an. Roos gewann obendrein die 200 Meter (24,15), Schumacher die 60 Meter (7,60). Auch der Nachwuchs hatte bei seinem Heimspiel eine Bühne: Hier waren Matteo Tavao (M14; 12,92 Sekunden über 80 Meter Hürden), Merlin Ott (M14; 12,86 Sekunden über 100 Meter und 40,87 Sekunden über 300 Meter), Moritz Grobbel (M15; 12,97 Sekunden über 100 Meter), Sarah Zahn (U18; 8,85 Sekunden über 60 Meter), Jasper Kraus (U20; 2:01,40 Minuten über 800 Meter) und Lotta Götz (U20; 12,84 Sekunden über 100 Meter und 56,54 Sekunden über 400 Meter) mit Klassensiegen sehr zufrieden. Götz schaffte das Gleiche auf der Stadionrunde auch beim Jump’n’Run Meeting in Dortmund (1:01,84 Minute).

In Marburg versuchte Fine Schellinger die Norm für die U16-DM im Speerwurf anzugreifen. Zur Qualifikationsweite reichte es nicht, sehr wohl aber zum Klassensieg mit 36,53 Metern.