Jugendliche überzeugen in Sindelfingen und Mannheim

Im Sindelfinger Glaspalast trafen sich die besten deutschen U20-Leichtathleten zur Hallenmeisterschaft. Die LG Rhein-Wied schickte nach erfolgreichen Normerfüllungen eine Staffel sowie vier Einzelstarterinnen ins Rennen.
Isabella Chetik, Lina Schmidt, Lotta Götz und Johanna Karst belegten mit 1:43,93 Minuten den 13. Platz über 4x 200 Meter bei der U20 Hallen DM (Foto: Gantenberg).

Isabella Chetik, Lina Schmidt, Lotta Götz und Johanna Karst belegten mit 1:43,93 Minuten den 13. Platz über 4x 200 Meter bei der U20 Hallen DM (Foto: Gantenberg).

Einzüge in die Endläufe waren ihnen nicht vergönnt gegen die Top-Konkurrenz. So blieb der Blick auf die Zeiten: Isabella Chetik lief die 60 Meter im Vorlauf in 7,87 und das 200-Meter-Halbfinale in 25,82 Sekunden, Lotta Götz erreichte das 400-Meter-Ziel nach 58,34 Sekunden und Lena Eichhorn wurde mit 2:15,74 Minuten für ihr 800-Meter-Halbfinale notiert. Die 4x200-Meter-Staffel lieferte zum Hallensaison-Höhepunkt über 4x200 Meter ihre Saisonbestzeit ab. Isabella Chetik, Lina Schmidt, Lotta Götz und Johanna Karst belegten mit 1:43,93 Minuten den 13. Platz.

Ganz auf den U16- und U14-Nachwuchs konzentrierte sich am Wochenende das Hallensportfest in Mannheim, an dem auch acht junge Leichtathleten der LG Rhein-Wied teilnehmen. Die Reise nach Baden-Württemberg bot die spannende Möglichkeit, sich überregional mit vielen unbekannten Konkurrenten zu messen. Weil die Felder so groß waren – im 60-Meter-Sprint der M13 gingen zum Beispiel 31 Sprinter auf die Bahn – war es keine einfache Aufgabe, einstellige Platzierungen zu erzielen. Umso höher sind drei fünfte, vier sechste und ein siebter Platz zu bewerten. In der W15 lief Lina Forneberg als Sechste über 300 Meter (46,84 Sekunden) die beste Position heraus. Aber auch die anderen Resultate zeugten von guten Trainingsfortschritten. In dieser Altersklasse gab es drei persönliche Bestleistungen – für jede Rhein-Wiederin eine - durch Lina Forneberg (8,69 Sekunden über 60 Meter), Fine Schellinger (9,09 Sekunden über 60 Meter) und Lotta Schullian (10,22 Sekunden über 60 Meter Hürden).

Fleißig im Einsatz befanden sich bei den gleichaltrigen Jungen Mateo Tavano und Felix Trapp. Beide erreichten jeweils drei Hausrekorde: Tavano über 60 Meter (Sechster in 8,49 Sekunden), 60 Meter Hürden (Fünfter in 10,19 Sekunden) und im Weitsprung (Fünfter mit 4,83 Metern). Trapp verbesserte sich über 60 Meter flach auf 8,86 Sekunden (16.), auf der gleichen Strecke mit Hürden auf 10,69 Sekunden (12.) und im Weitsprung auf 4,82 Meter (6.). In der W12 sammelten Maya Paulus, Charlotte Adam und Hanna Bornträger Hallenwettkampf-Erfahrungen mit Starts auf den kurzen Strecken und im Kugelstoß. Hier schaffte es Maya Paulus auf Rang sechs (5,78 Meter) und stellte somit genauso eine persönliche Bestleistung auf wie Hanna Bornträger (4,86 Meter).

In der Vorbereitung auf die deutsche Hallenmeisterschaft der Masters in Düsseldorf machten sich von der LG Rhein-Wied Daniela Holst und Jürgen Prechtl schon einmal mit den Bedingungen am Austragungsort vertraut. Im Rahmen der Nordrhein-Meisterschaft starteten sie außer Wertung. Holst erreichte in der W50 Zeiten von 9,61 Sekunden über 60 und 31,18 Sekunden über 200 Meter. Prechtl (M65) hätte mit seinem Weitsprung-Ergebnis von 4,42 Metern den ersten Platz belegt und durfte ein gutes Gefühl für die DM mitnehmen.