Kirstges steigert sich

Die erste große, überregionale Meisterschaft des Jahres ist Geschichte. Frankfurt-Kalbach war einmal mehr Austragungsort der Süddeutschen Hallenmeisterschaft – erster Höhepunkt des Jahres und für einige Starter auch eine Generalprobe im Vorfeld der deutschen Hallenmeisterschaften vom 27. Februar bis 1. März 2026
Im 60-Meter-Sprint steigerte sich Pascal Kirstges von Runde zu Runde auf 6,77 Sekunden – Punktlandung: Mit dieser Zeit stellte er seine bisherige Hallenbestzeit ein, gewann die Bronzemedaille und blieb eine Hundertstelsekunde unter der A-Norm für Dortmund (Foto: René Weiss).

Im 60-Meter-Sprint steigerte sich Pascal Kirstges von Runde zu Runde auf 6,77 Sekunden – Punktlandung: Mit dieser Zeit stellte er seine bisherige Hallenbestzeit ein, gewann die Bronzemedaille und blieb eine Hundertstelsekunde unter der A-Norm für Dortmund (Foto: René Weiss).

In Kalbach ergab sich, dass Pascal Kirstges bei der DM fix an den Start gehen wird. Im 60-Meter-Sprint steigerte sich der Läufer der LG Rhein-Wied von Runde zu Runde auf 6,77 Sekunden – Punktlandung. Mit dieser Zeit stellte er seine bisherige Hallenbestzeit ein, gewann die Silbermedaille und blieb eine Hundertstelsekunde unter der A-Norm für Dortmund. Auch Jessica Roos bestätigte ihre toller Verfassung. Eine Medaille gab es für die Viertplatzierte zwar nicht, aber ihre konstanten Zeiten von 7,42 (Vorlauf und Finale) und 7,40 Sekunden (Zwischenlauf) bedeuteten ihre besten jemals erzielten Hallenzeiten.

Neben Roos schaffte es auch Maren Schumacher zweimal mit erfüllter DM-B-Norm in den Endlauf, die mit 7,47 Sekunden den achten Platz belegte. Ebenfalls für die Besten qualifizierten sich bei den Frauen Leonie Kupser als Siebte über 200 Meter (25,50 Sekunden; Vorlauf: 24,90) und Carolina Menrath (Siebte über 400 Meter, 58,01 Sekunden). Ein Top-Ergebnis verzeichnete Lena Eichhorn. Sie kam über 800 Meter zwar knapp hinter dem Podium ein, Platz vier (2:17,02 Sekunden) kann sich bei der starken Konkurrenz aber sehen lassen.

Eine blutjunge Staffel bestehend aus Finley Stricker, Lena Eichhorn, Jasper Kraus und Lotta Götz (dreimal Jahrgang 2008, einmal 2010) holte die zweite Rhein-Wied-Medaille. Über 4x400 Meter Mixed erreichte das Quartett eine Zeit von 3:44,87 Minuten und erfüllte die Norm für die U20 DM Anfang Mai in Celle. Beim U18-Nachwuchs bestätigte Lina Schmidt, dass sie zu den besten Hürdensprinterinnen im Süden gehört. Ihre Finalzeit von 8,93 Sekunden war für Rang fünf gut. Über der gleichen Strecke qualifizierte sich Samuel Plenert Fabing für das B-Finale und belegte Rang drei (8,75 Sekunden). Auf den flachen 60 Metern schaffte es Schmidt in den Zwischenlauf (7,95 Sekunden). In den technischen Disziplinen schaffte Noah Seibel als Stabhochsprung-Vierter das beste Rhein-Wied-Ergebnis. Er übersprang 4,40 Meter.

Weitere Ergebnisse:
Männer, Hochsprung: 9. Maximilian Römer 1,85 Meter.
Frauen, 60 Meter, Zwischenlauf: Isabella Chetik 7,75 Sekunden. 200 Meter, Vorlauf: Chetik 25,45 Sekunden; Lotta Götz 26,09.
Männliche U18, 60 Meter, Vorlauf: Samuel Plenert Fabing 7,55 Sekunden. 1500 Meter: 12. Sebastian Henne 4:23,54 Minuten. Weitsprung: 8. Plenert Fabing 6,28 Meter.

Sparkassen Indoor Meeting Dortmund 

Sophia Junk hat die Dortmunder Helmut-Körnig-Halle bereits inspiziert. Beim Sparkassen Indoor Meeting belegte die WM-Dritte mit der Staffel in einem knappen Einlauf mit 7,28 Sekunden den fünften Platz – 0,04 Sekunden hinter der Siegerin Ewa Swoboda, die den polnischen Rekord hält. Junk steht mit ihrer Saisonbestleistung von 7,24 Sekunden aus Gent weiterhin auf Position vier deutschen Bestenliste.