Auf vertrautem Terrain im Stadion Oberwerth in Koblenz veranstaltete die LG einen Blockwettkampf Sprint/Sprung für die Altersklasse U16. Drei der vier Konkurrenzen endeten mit Siegen für die heimischen Athleten. Finley Stricker setzte sich dank guter 100-Meter- und Hochsprungleistung in der M15 durch (2768 Punkte), Svea Weber erreichte bei der W15 den Bestwert (2621) und Fine Schellinger behauptete sich bei der W14 (2246 Punkte).
Eine größere Delegation machte sich auf zum Christi-Himmelfahrt-Sportfest des TuS Köln rrh., das mit vier Klassensiegen verlief. Jessica Roos brachte mit 11,90 Sekunden die schnellste 100-Meter-Zeit auf die Bahn, Lennert Kolberg lag nach den 200-Meter-Zeitläufen an der Spitze (22,17 Sekunden) und Amelie Schmitt dominierte den Kugelstoß der U18 mit einer Siegerweite von 13,53 Metern, die drei Zentimeter über der U18-DM-Norm liegt, und riesigem Vorsprung. Noch nie zuvor hatte sie die Drei-Kilogramm-Kugel weiter in den Sektor gewuchtet. Die 400 Meter Hürden der WJ U18 gewann Lotta Götz in 65,79 Sekunden. Sie kann auch für die U18 DM in Bochum-Wattenscheid planen. Ebenfalls sehen lassen konnten sich Marie Böckmann mit zwei zweiten Rängen im Kugelstoß (11,68 Meter) und Speerwurf (36,03). Samuel Plenert Fabing, der einzige männliche Jugendstarter der LG, behauptete sich im Kugelstoß (2., 36,03 Meter) und Hochsprung (3., 1,70 Meter) mit Podestplatz-Leistungen. Dort stand auch Celina Medinger zweimal: als 100-Meter-Dritte (12,78 Sekunden) und Hochsprung-Zweite (1,58 Meter).
Der starke U18-Mehrkämpfer Noah Seibel sammelte beim Werfertag des TSV Schott Mainz weitere Wettkampfpraxis in den Wurfdisziplinen. Mit Kugel (13,64 Meter) und Diskus (38,21 Meter, persönliche Bestleistung) standen zwei dritte Positionen zu Buche. Beim Dortmunder Summer Meeting räumte der Nachwuchs zwischen den Altersklassen und U14 und U20 ab. Mit unter anderem sieben Klassensiegen und acht persönlichen Bestleistungen war es in Westfalen ein erfolgreichen Tag. Die ersten Plätze gingen an Maximilian Römer (Hochsprung der U20, 1,82 Meter), Julia Maria Schröder (100 Meter der U20, 13,26 Sekunden; Bestleistung), Christine Zetcha (100 Meter Hürden der U20, 16,50 Sekunden), Alina Forkert (800 Meter der U18, 2:27,11; Bestleistung) und Felix Trapp (75 Meter der M12 in 10,85 Sekunden; Bestleistung, 60 Meter Hürden der M12 in 11,28 Sekunden und Weitsprung der M12, 4,80 Meter; Bestleistung).
Ein Fest der Spitzensprinter sahen die Zuschauer in Krefeld, wo viele Kurzstreckenspezialisten ihre DM-tauglichen Leistungen ein weiteres Mal bestätigten. Pascal Kirstges erreichte in der 100-Meter-Entscheidung, an der auch der deutsche Rekordhalter Owen Ansah teilnahm, ein weiteres Mal die B-Norm (10,68 Sekunden) und schaffte das Gleiche auf der doppelt so langen Distanz (21,65 Sekunden). Im Kirstges‘ Schlepptau verbesserte sich Eric Kreuter auf 21,75 Sekunden und sicherte sich somit sein Startrecht an der U23-DM. Maren Schumacher ließ sich von der guten Konkurrenz auf den Nebenbahnen in neue Bereichen pushen. Ihre 24,50 Sekunden über 200 Meter bedeutete trotz Gegenwind eine persönliche Bestleistung und die exakte Erfüllung der DM-B-Norm. Viktoria Müller verbesserte ihre Saisonbestleistung über die Hürden in den DM-B-Norm-Bereich von 13,92 Sekunden, auch U18-Hürdenspezialistin Lina Schmidt zeigte mit 14,20 Sekunden (persönliche Bestleistung und DM-Norm) ihre gute Verfassung. Klassensiege gab es für die LG Rhein-Wied ebenfalls, herausgeholt durch Leonie Kupser, die die 100 Meter in 12,11 und die 200 Meter in 24,82 Sekunden (jeweils ein wiederholtes Mal unter der DM-Norm) gewann.
Für Lena Eichhorn hat sich die Reise nach Karlsruhe zur langen Laufnacht vollauf gelohnt. Im schnellen 800-Meter-Rennen blieb sie mit ihrer Zeit von 2:14,17 Minuten unter der Norm für die deutsche Meisterschaft der U18, der U20 und sogar der U23. Radha Fiedler fehlten zur geforderten Mindestleistung der Frauen über 1500 Meter rund drei Sekunden. Sie wurde mit 4:33,33 Minuten gestoppt. Robin Pluymackers kam über die zwei Runden nach 1:57,71 Minute an.
Einen 100-Meter-Jahreseinstand Nase an Nase erlebte Sophia Junk in Dresden. Kurios: Über 100 Meter lief sie mit 11,37 Sekunden die identische Zeit wie ihre Staffel-Mitstreiterinnen von Paris Rebecca Haase und Lisa Mayer. „Wir haben aufgrund der späten WM in diesem Jahr die Saisongestaltung verändert. Wir gehen aktuell mit einem relativ hohen Trainingsumfang in die Wettkämpfe. Ich empfinde den Wettkampf ein wenig wie die kleine Schwester der deutschen Meisterschaften. Technisch gibt es sicher noch ein paar kleine Stellschrauben, an denen ich drehen kann. Ich denke, diese Saison kann noch einiges gehen, und darauf freue ich mich“, sagte Junk nach ihrem Wettkampf.

