Drei Rhein-Wieder fahren zur DM

Der erste Höhepunkt des Leichtathletik-Jahres 2021 steht unmittelbar bevor. Am Samstag und Sonntag werden die deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund ausgetragen, wo die LG Rhein-Wied dreimal vertreten ist.

Für Viktoria Müller (LG Rhein-Wied) ist die Hallen DM Saisoneinstieg und –Höhepunkt zugleich (Foto: <a href="https://www.wolfgang-birkenstock.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Für Viktoria Müller (LG Rhein-Wied) ist die Hallen DM Saisoneinstieg und –Höhepunkt zugleich (Foto: <a href="https://www.wolfgang-birkenstock.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Sophia Junk läuft die 60 Meter, Viktoria Müller ist nachträglich in das Feld über 60 Meter Hürden nachgerückt und Kai Kazmirek will im Hürdensprint und im Weitsprung auf die Europameisterschaft in Torun hinarbeiten. „Über die Hürden habe ich in dieser Saison bislang nur Einzelrennen bestritten, jetzt will sehen, wie ich aussehe, wenn es gegen Konkurrenz geht. Im Weitsprung will ich den Anlauf im Hinblick auf die EM testen und mich optimal vorbereiten."

Viel unterschiedlicher hätten die Vorbereitungen nicht aussehen können: Während Junk und Kazmirek mit ihrem Status als Kaderathleten in Corona-Zeiten mehr Freiräume genießen dürfen, hat Viktoria Müller seit August 2020 keinen Wettkampf mehr absolviert. Nach einigen Trainingseinheiten in der Eiseskälte des Rhein-Wied-Stadions nimmt sie keine großen Erwartungen mit nach Dortmund.

Sophia Junk hat ihre 60-Meter-Zeit in diesem Winter schon auf 7,36 Sekunden gedrückt und würde sich gerne noch etwas verbessern. „In den ersten Läufen des Jahres hatte ich beim Start ein paar Probleme. Dann lief dieser besser, die Beschleunigungsphase dafür nicht“, erklärt Junk. Am Wochenende möchte sie beides zusammenbringen und sehen, ob die Leistungsentwicklung auch im Wettkampf und nicht nur im Training stimmt.

Eine Zeit im Bereich ihres Hausrekordes könnte in einem starken Teilnehmerfeld unter anderem mit Rebecca Haase, Tatjana Pinto und Lisa Marie Kwayie in Richtung Endlauf hindeuten. Bei Viktoria Müller hingegen wäre es auch aufgrund der beschriebenen Vorbereitung vermessen, ähnliches zu erwarten.