Junk schneller, Kazmirek höher

In den ersten Wochen einer neuen Saison zieht man gerne den Vergleich zu den erbrachten Leistungen in den Wettkämpfen zuvor. Gemessen daran, zeigt der Weg von Sophia Junk und Kai Kazmirek in die erhoffte Richtung.

Für Kai Kazmirek geht es im Stabhochsprung von Woche zu Woche höher hinaus (Foto: René Weiss).

Für Kai Kazmirek geht es im Stabhochsprung von Woche zu Woche höher hinaus (Foto: René Weiss).

Beide Athleten der LG Rhein-Wied befanden sich am Wochenende in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Kazmirek absolvierte bei einem Einladungswettkampf in Leverkusen den Stabhochsprung, während Junk beim Indoor-Istaf in Düsseldorf die 60 Meter sprintete und in ihrem Vorlauf unter anderem die Weltjahresbeste über diese Distanz und 200-Meter-Weltmeisterin von 2019 Diana Asher-Smith neben sich hatte.

Junk steigerte sich gegenüber ihrem Jahreseinstand in Frankfurt von 7,46 auf 7,39 Sekunden, was gleichzeitig die Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung bedeutete. Und die 21-Jährige setzte ihre Steigerungslauf auch am Dienstag in Erfurt fort. Im Vorlauf blieb die Uhr für sie - genauso wie für drei andere Sprinterinnen - erneut nach 7,39 Sekunden stehen. Im späteren Finale hobelte Junk noch drei Hundertstelsekunden herunter und belegte hinter Alexandra Burghardt (7,32) Rang zwei mit neuem Hausrekord.

Für Kai Kazmirek geht es derweil im Stabhochsprung von Woche zu Woche höher hinaus. 4,60 Meter in Frankfurt, 5,02 Meter in Leverkusen und nun 5,10 Meter an gleicher Stelle bestätigen die Entwicklungskurve des Zehnkämpfers in dieser Disziplin. Zwei Tage nach seinem 30. Geburtstag belegte er hinter Philipp Kass (5,20 Meter) Platz zwei.