LG Rhein-Wied dominiert die Rheinland-Bestenlisten

194 Nennungen und 50 Spitzenplätze gesammelt – Unangefochtene Hochburg im Leichtathletik-Verband Rheinland.

Zehnkämpfer Kai Kazmirek schaffte es am häufigsten ganz nach vorn. Über 400 Meter, 110 Meter Hürden, im Stabhochsprung, Weitsprung und Speerwurf war der 29-Jährige überlegen (Foto: René Weiss).

Zehnkämpfer Kai Kazmirek schaffte es am häufigsten ganz nach vorn. Über 400 Meter, 110 Meter Hürden, im Stabhochsprung, Weitsprung und Speerwurf war der 29-Jährige überlegen (Foto: René Weiss).

Die LG Rhein-Wied bleibt die unangefochtene Hochburg im Leichtathletik-Verband Rheinland (LVR). Auch der verkürzten Saison 2020 haben die Läufer, Springer und Werfer aus Neuwied, Andernach und Oberlahnstein ihren Stempel im LVR-Gebiet aufgedrückt. Nachdem Verbandsstatistiker Johannes Kessler die Daten ausgewertet hat und die Endstände der Bestenlisten nun feststehen, finden sich von den Altersklassen M/W12 bis zu den Senioren 194 Nennungen der LG in den Top-Zehn wieder. Darunter befinden sich 50 erste Plätze.

Vor allem bei den Aktiven dominierten die Athleten im rot-weißen Dress: Hier waren 60 Ergebnisse bestenlistentauglich (Männer: 36, Frauen: 24). Traditionell sind vor allem die Sprintstrecken ein Rhein-Wied-Steckenpferd, was sich bei den Männern mit den Plätzen eins bis sechs widerspiegelt. Der DM-Dritte von Braunschweig Roger Gurski führt den Reigen genauso an wie über die halbe Stadionrunde. Den gleichen Doppelschlag schaffte bei den Frauen Sophia Junk. Zehnkämpfer Kai Kazmirek schaffte es am häufigsten ganz nach vorn. Über 400 Meter, 110 Meter Hürden, im Stabhochsprung, Weitsprung und Speerwurf war der 29-Jährige überlegen.

Die Erstplatzierten der LG in den LVR-Bestenlisten; Männer, 100 Meter: Roger Gurski 10,42 Sekunden. 200 Meter: Gurski 20,78 Sekunden. 400 Meter: Kai Kazmirek 47,53 Sekunden. 110 Meter Hürden: Kazmirek 14,14 Sekunden. Stabhochsprung: Kazmirek 4,90 Meter. Weitsprung: Kazmirek 7,48 Meter. Speerwurf: Kazmirek 61,32 Meter.

Männliche Jugend U 20, 200 Meter: Lennart Roos 22,60 Sekunden. 3000 Meter: Erik Putz 9:32,92 Minuten. 5000 Meter: Putz 17:01,66 Minuten. 110 Meter Hürden: Julian Dilla 15,83 Sekunden. 400 Meter Hürden: Roos 56,21 Sekunden. Stabhochsprung: Michael Poncelet 4,06 Meter. Weitsprung: Dilla 6,52 Meter.

M 15, 800 Meter: David Conze 2:06,78 Minuten. 2000 Meter: Conze 6:18,17 Minuten.
M 14, Hochsprung: Leon Kuppert 1,75 Meter. Weitsprung: Kuppert 5,90 Meter.
M 12, 75 Meter: Matti Merl 10,59 Sekunden. Hochsprung: Merl 1,36 Meter. Weitsprung Zone: 4,60 Meter.

Frauen, 100 Meter: Sophia Junk 11,42 Sekunden. 200 Meter: Junk 23,42 Sekunden. 100 Meter Hürden: Viktoria Müller 14,00 Sekunden. Weitsprung: Jana Thiessen 5,86 Meter.

Weibliche Jugend U 20, 100 Meter Hürden: Nina Lorenz 15,25 Sekunden. 400 Meter Hürden: Anesa Suta 1:07,98 Minute. Weitsprung: Emma Rollepatz 5,57 Meter.

Weibliche Jugend U 18, 400 Meter Hürden: Irina Fischbach 1:08,14 Minute. W 15, 800 Meter: Hannah Stampfl 2:24,79 Minuten, Diskuswurf: Lisa Krupp 31,00 Meter.

W 13, 4x75 Meter (Lemke, Eichhorn, Stampfl, Piljic) 42,77 Sekunden.
W 12, 800 Meter: Lena Eichhorn.

M 30, Halbmarathon: Thierry van Riesen 1:17:10 Stunde.
M 35, Halbmarathon: Benjamin Becker 1:18:22 Stunde.
M 45, 100 Meter: Roland Bilo 17,00 Sekunden. Halbmarathon: Daniel Kistner 1:21,41 Stunde. 110 Meter Hürden: Markus Paquée 16,21 Sekunden. Weitsprung: Bilo 3,74 Meter. Speerwurf: Paquée 47,03 Meter.
M 50, 3000 Meter: Thomas Gilberg 10:18,48 Minuten. Halbmarathon: Gilberg 1:20:06 Stunde.
M 70, Kugelstoß: Peter Busch 10,94 Meter. Diskuswurf: 30,84 Meter.
M 75, 100 Meter: Friedhelm Adorf 14,58 Sekunden. 200 Meter: Adorf 30,50 Sekunden. 400 Meter: Adorf 1:13,69 Minute.
W 45, Halbmarathon: Sabine Neumann 1:38:02 Stunde.