WM: Platz sechs für Kazmirek!

Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) beendet den Zehnkampfwettbewerb bei der Weltmeisterschaft in Peking mit 8448 Punkten auf Platz sechs.

5,20 Meter im Stabhochsprung für Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) bei der WM in Peking (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

5,20 Meter im Stabhochsprung für Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) bei der WM in Peking (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Wer den Gold- und den Silberrang einnehmen würde, war schon früh im Wettkampf absehbar: Der Weltmeister heißt auch in diesem Jahr Ashton Eaton (USA), und das mit neuem Weltrekord von 9045 Punkten. Den Vizetitel sicherte sich Damian Warner (Kanada). Dahinter konnte sich mit Rico Freimuth ein deutscher Zehnkämpfer auf dem Bronzerang behaupten.

Der Tag begann mit dem Hürdenlauf über 110 Meter. Kazmirek legte eine souveräne Zeit von 14,39 Sekunden hin. Dies brachte ihm 925 Punkte und sicherte ihm in der Zwischenwertung auch weiterhin Platz vier. Der anschließende Diskuswurf war dann leider nicht so optimal. Der erste Versuch war mit 40,08 Metern der beste, leider dennoch mehr als zwei Meter unter seiner Saisonbestleistung. Im Gesamtfeld bedeutete das bei der Einzeldisziplin nur Platz 20 - und auch in der Zwischenwertung rutschte er auf Platz acht ab.

Plätze gutmachen konnte Kazmirek dann beim Stabhochsprung. Als Einstiegshöhe wählte er die 4,80 Meter, die er ebenso sicher übersprang wie die folgenden 5,00 Meter. Für 5,10 brauchte er zwei Anläufe, während die 5,20 dann auf Anhieb gelangen. Die Höhe ist Kazmireks persönliche Bestleistung - und in dieser Saison war er noch nicht so hoch gesprungen. Nur ein Athlet im Feld sprang höher und drei weitere zogen mit Kazmirek gleich. 972 wertvolle Zähler im Stabhochsprung ließen ihn im Ranking wieder auf den fünften Platz hochrutschen.

Vor der vorletzen Disziplin, dem Speerwurf, hatte Kazmirek immer noch Chancen auf die Bronzemedaille. Wie schon im Diskuswurf war auch beim Speerwurf der erste Versuch der beste: 62,55 Meter weit schleuderte Kazmirek den Speer. Weitere 772 Zähler sicherten ihm den Verbleib auf Position fünf. Im 1500 Meter-Lauf ging es dann darum, 20 Punkte Rückstand auf den vierten Platz aufzuholen. 4:35,61 Minuten und 708 Punkte sollten dafür nicht reichen. Am Ende stand mit 8448 Punkten der sechste Rang auf der Ergebnisliste. Durch seinen sehr starken 1500 Meter-Lauf konnte sich der Algerier Larbi Bourrada in der Wertung noch an Kazmirek vorbeischieben. Insgesamt legte Kazmirek einen sehr soliden Wettkampf hin, er blieb nur 14 Zähler hinter seiner Saisonbestleistung.

Ergebnis 10-Kampf

Kai im Interview bei www.leichtathletik.de

Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied; 8.448 Pkt)
Das war ein Zehnkampf mit so vielen Höhen und Tiefen. Meine Maßgabe waren die Top Fünf, das habe ich leider nicht erreicht. Vieles lief sehr gut, sehr vieles aber auch gar nicht. Gestern liefen die 100 Meter und der Weitsprung nicht, da habe ich mich langsam wieder aufgerappelt. Mein Diskuswurf: Meine Güte, das ist kein Weltklasse-Niveau, das ist ein guter Standwurf. Stabhochsprung war gut, ich weiß, dass ich gut springen kann. Bei 5,10 Metern dachte ich schon: Das werden heute 5,40 Meter.  Der Speerwurf war dann noch mal super motivierend. Ich habe gemerkt, dass eine WM noch mal wesentlich hektischer ist, da wurde viel rumgeschrieen, die Chinesen waren echt hektisch. Aber im Endeffekt bin ich happy, dass ich noch so eine Platzierung rausholen konnte.

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