DM Jugend: 3 x Gold und 3x Silber in Jena

Moritz Beinlich (1.500 und 5.000 Meter), Sophia Junk und Roger Gurski (beide 100 und 200 Meter) gewannen bei den Deutschen Jugend Meisterschaften in Jena jeweils Gold und Silber. Nie zuvor war unsere LG bei einer Jugend DM erfolgreicher. Herzlichen Glückwunsch an die Athleten und ihre Heimtrainer Martin Schmitz und Johannes Kessler.

Jeweils Gold und Silber für Roger Gurski, Sophia Junk und Moritz Beinlich bei der Jugend DM in Jena (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Jeweils Gold und Silber für Roger Gurski, Sophia Junk und Moritz Beinlich bei der Jugend DM in Jena (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Mittlerweile sind 41 Jahre vergangen, seit sich die Leichtathleten des DJK  Neuwieder LC`s  und der DJK Andernach zu einer großen Startgemeinschaft zusammengeschlossen haben, aus der  im Jahr 1996 gemeinsam mit dem TV Engers und damals noch dem TV Niederbieber die heutige LG Rhein-Wied entstanden ist. Seither zählt der Verein mit über 700 aktiven Leichtathleten zu einem der rheinland-pfälzischen Spitzenclubs in der Leichtathletik und darf mit Stolz auf  viele Erfolge zurückblicken. Einen weiteren Höhepunkt bescherte nun die Jugend der Altersklasse U18 und U20 ihrem Verein bei den kürzlich ausgetragenen deutschen Meisterschaften in Jena. Insgesamt hatten sich 6 junge Nachwuchssportler qualifizieren können, welche erfolgreicher als jemals zuvor die LG Rhein-Wied mit herausragenden Endergebnissen in Thüringen vertreten durften. Sophia Junk (U18), Roger Gurski (U20) und Moritz Beinlich (U20), die bereits auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken konnten, zeigten sich zum Jahreshöhepunkt in topform und wurden für ihre Leistungen alle Drei mit reichlich Edelmetall belohnt.

Auf Grund ihrer Jahresbestleistung von 11,83 sec. durfte Sophia schon im Vorfeld auf eine gute Platzierung in Jena hoffen. Ein Wunsch, der dann auch in Erfüllung gehen sollte, denn im Finale über 100m überquerte sie bei leichtem Gegenwind nach 11,97 sec. als zweite Läuferin die Ziellinie und konnte sich damit verdient ihre erste Medaille sichern. An diesem Tag mußte Sophia lediglich der WM- Achten Keshia Beverly Kwadwo aus Wattenscheid den Vortritt lassen.  Angespornt von diesem herausragenden Ergebnis folgte am nächsten Tag eine weitere Steigerung. Schon im Vorlauf über 200m verbesserte Sophia bei idealen Windverhältnissen  ihre in Neuwied aufgestellte bisherige Bestleistung von 24,45 sec. auf 24,17 sec., ein phänomenales Ergebnis, mit dem sie im Moment auch die vorläufige Bestenliste des DLV`s anführt.  Im abschließenden Finale ging sie dann mit Sicherheit etwas nervös, aber konzentriert an den Start und dominierte das Rennen deutlich mit einem Vorsprung von 3 Zehntelsekunden vor der zweitplatzierten Läuferin.  Mit einem Endergebnis von 23,86 sec. konnte sie sich erneut verbessern, jedoch war diesmal der Rückenwind mit 2,1m pro Sekunde etwas zu stark. Mit Stolz durfte Sophia bei der Siegerehrung nach ihrer Silbermedaille nun auch ihre verdiente Goldmedaille in Empfang nehmen.

Mit Roger Gurski war ein weiteres Sprinttalent der LG Rhein-Wied in Jena vertreten. Wie auch seine Vereinskameradin war auch er über 100m mit der viertschnellsten Meldezeit einer der Favoriten auf eine Medaille. Schon im Zwischenlauf zeigte er sich in topform und erreichte das Ziel mit neuer persönlicher Bestleistung nach 10,60 Sekunden. Ganz knapp wurde es dann im entscheidenen Finale, Roger benötigte diesmal 10,63 sec., welches am Ende Platz 2 bedeutete, von der Goldmedaille trennten ihn hier nur wenige Hundertstel. Eine wirklich beachtliche Leistung des erst 18- jährigen. Auch über die 200m Distanz zeigte Roger in der zurückliegenden Saison Potential, zählte hier aber nicht zu den Anwärtern auf einen der vorderen Plätze. Doch in seinem Vorlauf belehrte er die Statistiker eines Besseren, die Uhr stoppte nach 21,36 sec., damit war er fast eine halbe Sekunde schneller als jemals zuvor und qualifizierte sich folglich verdient für das anstehende Finale. Hier sorgte er erneut für eine Überraschung und lief in einem phänomenalen Rennen als neuer deutscher Meister über die Zielline. Dabei verbesserte er trotz Gegenwind seine erst zuvor aufgestellte persönliche Bestleistung auf 21,27 Sekunden und schaffte damit auch den Sprung auf den dritten Rang der DLV Bestenliste. Somit durfte Roger ebenfalls mit zwei Medaillen im Gepäck die Heimreise aus Jena antreten. Eine wirklich herausragende Leistung, des erst seit dem vergangenen Jahr aktiven Leichtathleten.

Mit Moritz Beinlich schickte die LG einen weiteren Top Athleten ins Rennen. Er zählt bereits seit vielen Jahren zur nationalen Spitze und konnte auch in Jena wieder überzeugen.  Bereits am Freitagabend ging er mit der fünftbesten Meldezeit in einem taktisch geprägten 5000m Lauf an den Start, bei dem er am Ende von seiner Sprintstärke profitieren konnte. In einem packenden Schlußspurt erreichte er nach 14:47,23 min. als erster Läufer das Ziel und konnte somit das Kopf an Kopf Rennen gegen den Wattenscheider Fabian Gering für sich entscheiden und seinem Verein die erste Goldmedaille sichern. Viel Zeit zur Regeneration hatte Moritz allerdings nicht. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit seinen Vereinskameraden wurde mit Sicherheit auch ein wenig der deutsche Meistertitel gefeiert, doch gedanklich galt die Aufmerksamkeit schon dem nächsten Morgen und seinen Vorlauf über 1500m, welchen Moritz nach 3:55,86 min beendete und er sich damit sicher für das Finale qualifzieren konnte. Auch hier war das Ergebnis am Ende denkbar knapp, diesmal erreichte Moritz als zweiter Läufer in 4:00,82 min das Ziel und mußte sich schließlich nur einem einzigen Athleten vom LAC Quelle Fürth geschlagen geben. Somit durfte auch Moritz eine ereignisreiches und anstrengendes Wettkampfwochenende hochzufrieden beenden.

Pascal Kirstges (U20) und Yannick Weiß (U18) vervollständigten das gute Abschneiden der LG Rhein-Wied in Jena. Im Finale über 100m erzielte Pascal in 10,89 sec. (Zwischenlauf 10,77sec) einen guten 7. Platz nach langer Verletzungspause und Yannick durfte sich über eine hervorragende 5. Platzierung über 1500m freuen. Er erreichte das Ziel in einem spannenden Rennen nach 4:14,64 min ( Vorlauf 4:07,99 min). Leider gab es jedoch auch einen kleinen Wehmutstropfen zu verzeichnen. Maren Wilms stürzte in ihrem Vorlauf über 400m Hürden am letzten Hindernis, lief aber trotzdem noch ins Ziel. Der vielseitig veranlagten jungen Athletin steht jedoch noch eine weitere deutsche Meisterschaft bevor, denn sie wird die LG Rhein Wied auch bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Siebenkampf in Lage vertreten. Das herausragende Abschneiden des erfolgreichen Trios Sophia, Moritz und Roger ist aber auch auf die hervorragende Arbeit der beiden Trainer Johannes Kessler und Martin Schmitz zurückzuführen, die nun gemeinsam mit ihren Athleten auf ein unvergessliches Wettkampfwochenende in Jena zurückblicken dürfen.

Alle Ergebnisse auch auf www.lvrheinland.de.

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