LVR Sportlerehrung in Koblenz

Erneut waren rund 150 Sportler sowie Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik mit von der Partie, als der Leichtathletik-Verband Rheinland (LVR), am Freitag, 23. November 2012 bei der Sparkasse Koblenz die Besten der Besten auszeichnete. Die 32 Aktiven sowie die erfolgreichsten Trainer wurden für ihre nationalen und internationalen Erfolge und Einsätze geehrt. Mit dabei auch einige Sportler der LG Rhein-Wied

Noch eine Ehrung für Lilli Schwarzkopf (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Noch eine Ehrung für Lilli Schwarzkopf (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Meisterehrung in Koblenz mit den internationalen Startern (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Meisterehrung in Koblenz mit den internationalen Startern (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Allen voran waren die Leistungsträger des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR), Lilli Schwarzkopf (LG Rhein-Wied), Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg), Sören Kah (LG Lahn-Aar Esterau) sowie Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) die Stars des Abends. Sie sorgten mit ihren Top-Leistungen international wie national für sportlich hervorragende Leistungen und ließen die Gäste an ihren Gefühlen und Erinnerungen teilhaben.

„Nachdem ich die Ziellinie beim 800-Meter-Lauf überquert hatte“, so die Silbermedaillen-Gewinnerin von London im Siebenkampf, Lilli Schwarzkopf, „war ich komplett leergepumpt. Ich wusste, ich hatte den besten Wettkampf meines Lebens gemacht, doch dann fehlt mein Name auf der Anzeigetafel.“ Der Krimi um die Disqualifikation sollte sich bekanntermaßen noch längere Zeit hinziehen, doch am Ende wurde die sympathische Athletin korrekter Weise für ihre super Leistung belohnt. „Direkt nach dem Wettkampf und der Siegerehrung bei Olympia kann man es gar nicht begreifen was man wirklich erreicht hat, dass realisiert man erst viel, viel später.“

Mit der Teilnahme an den Paralympics in London ging für Maike Hausberger (Post-Sportverein Trier) ein Traum in Erfüllung. Gekrönt wurde ihr Auftritt mit einem 5. Platz und neuem Deutschen Rekord über die 400 Meter. „Es war ein unbeschreibliches Gefühl vor der Kulisse von 80.000 Menschen zu laufen. Es war eine tolle Erfahrung, jetzt will ich mich weiter steigern, um noch einmal bei den Paralympics dabei sein zu können“, erklärt die 17-jährige.

Die sportlichen Leistungen waren es, die Ernst Josef Lehrer, der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Koblenz beeindruckten: „Gerne ist man dabei, wenn Menschen für solche super Leistungen ausgezeichnet werden. Das macht einfach nur Spaß.“ Zudem unterstrich er, „Ja, wenn man die Ergebnisse sieht, die diese Sportler Jahr für Jahr ablegen, kann man schon sagen, da ist eine gewisse Grundsubstanz vorhanden, was leistungsbildende Konsequenz betrifft. Wenn man ja ständig zum Training, gehen muss - darf, dass heißt, das sind letztendlich alles Punkte, die wir bei unseren Mitarbeitern auch brauchen. Ich kann nur dazu ermuntern, diejenigen die noch keinen Ausbildungsplatz haben, ein Praktikum bei uns zu machen.“

„Die Strukturveränderungen im Präsidium des LVR, die meine Vorgänger Eveline Lemke und Willi Maurer angestoßen haben, haben wir jetzt im Laufe meines ersten Jahres als Präsident mit Leben erfüllt. Die Verschlankung des Präsidiums hat dazu geführt, das Ehrenamt zu stärken und wir sind stolz so viel Rückhalt erfahren zu haben“, resümiert Klaus Lotz, LVR-Präsident seine ersten 12 Monate im Amt.

Die Leistungsträger Sören Kah und Kai Kazmirek verdeutlichten im Interview mit Daniel Schüler ihre Ambitionen für das kommende Jahr. „Eine Punktsteigerung im Zehnkampf, um mich für die internationalen Wettkämpfe zu qualifizieren, ist ein absolutes Muss“, so der Athlet der LG Rhein-Wied. Der Marathon Senkrecht-Starter Sören Kah, von der LG Lahn-Aar-Esterau, findet es zwar Schade, dass der Weltcup im Rahmen der Weltmeisterschaft in Moskau jetzt endgültig abgesagt wurde, lässt sich aber davon nicht beeindrucken. „Ich plane für die EM 2014. Da stehen im kommenden Jahr erst mal Rennen auf Unterdistanzen an.“

Von ihrer sehr humoristischen Seite zeigte sich die 35-malige Deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg): „Hochdeutsch zu lernen, habe ich ad acta gelegt. Ich habe es lange versucht - ohne Erfolg - und jetzt wieder aufgegeben.“ Sportlich gesehen fand sie die Absage des New York Marathons natürlich schade, aber verständlich. „Doch davon lasse ich mich nicht unterkriegen, dann laufe ich eben nächstes Jahr zum ersten Mal dort.“

Für die Musikalische Unterhaltung sorgten an diesem Abend die Gruppe „Hookz“ mit Johanna Koch, Paulina Wagner und Jens Gilles mit ihrem Gesangslehrer Christoph Streit, die mit Songs wie „Short People“ oder „Euphoria“ das Publikum begeisterten.

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