Schwarzkopf für London qualifiziert

Als erste Athletin von der LG Rhein-Wied hat sich die Siebenkämpferin Lilli Schwarzkopf für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert. Mit 6.461 Punkten erreichte sie den 5. Platz beim Mehrkampf-Meeting in Götzis (Österreich) sowie die direkte Qualifikation für den Wettkampf des Jahres 2012 - Anfang August.

Starke Leistung: Mannschaftssieg im Blockwettkampf in Bad Kreuznach (Foto: Dieter Lösch).

Starke Leistung: Mannschaftssieg im Blockwettkampf in Bad Kreuznach (Foto: Dieter Lösch).

Lilli Schwarzkopf (LG Rhein-Wied) kann für London planen (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Lilli Schwarzkopf (LG Rhein-Wied) kann für London planen (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Neben Lilli Schwarzkopf qualifizierte sich auch Jennifer Oeser vom TSV Bayer 04 Leverkusen direkt für London und belegte am Vorarlberg den siebten Rang (6.345). Ganz knapp erreichten Maren Schwerdtner (Hannover) und Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt) die vom DLV geforderten 6.150 Punkte-Grenze – sind jedoch noch nicht für London gesetzt. Der DLV kann drei Starter pro Disziplin entsenden.

Lilli Schwarzkopf machte es an diesem Wochenende hier und da richtig spannend. Am ersten Tag lief es noch nach Plan. Mit 3.755 Punkten lag sie im Soll und mit guten Chancen die Olympia-Norm zu knacken. Für die 100 Meter Hürden benötigte sie 13,51 Sekunden, beim Hochsprung übersprang sie 1,82 Meter (Einstellung Rheinland-Rekord), die Kugel stieß sie 14,13 Meter weit und für die 200 Meter benötigte sie 24,86 Sekunden. Am Ende des ersten Tages war sie beste DLV-Starterin und lag auf Platz zehn. Siebenkampf-Bundestrainer Wolfgang Kühne: „Jenny und Lilli sind im grünen Bereich. Sie können beide morgen die 6.300 Punkte schaffen, nur darum geht es hier.“

Doch dann, am zweiten Tag, wurden ihre Nerven hart auf die Probe gestellt: Zwei ungültige Versuche im Weitsprung hatte sie schon absolviert. Der dritte Sprung musste sitzen: Die Nerven hielten und mit dem letzten und einzigen gültigen Sprung schaffte sie 6,07 Meter. Ein weiterer Schritt Richtung London. Genug neues Selbstvertrauen sammelte sie somit vor dem Speerwerfen und schleuderte das 600 Gramm schwere Wurfgerät auf 53,18 Meter. Nach 2:13,57 Minuten war der 800-Meter-Lauf für die Athletin beendet und es war klar – sie hat die direkte Qualifikation für Olympia 2012 geschafft und den zweitbesten Siebenkampf ihrer Karriere absolviert. Zudem war sie auf Platz 5 beste Deutsche an diesen zwei Tagen.

Gewonnen hat die Favoritin Jesicca Ennis (Großbritannien), vor Tatyana Chernova (Russland) und Lyudmyla Yosypenko (Ukraine). Das Fazit der überglücklichen LVR-Athletin gegenüber leichtathletik.de: „Im Kugelstoßen und im Weitsprung hat mir das entscheidende Quäntchen Glück gefehlt, ansonsten bin ich ganz zufrieden. Wenn es nicht sein muss, würde ich gerne auf das Meeting in Ratingen verzichten, um die Zeit für die Olympia-Vorbereitung zu nutzen.“

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