Thomas Bojanowski ist Deutscher Meister

Zwei Medaillen errangen die Teilnehmer von der LG Rhein-Wied bei den Deutschen-Jugend-Hallen-Meisterstaften im Jahnsportforum in Neubrandenburg. Allen voran Thomas Bojanowski.

René Herms verstarb im Januar (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

René Herms verstarb im Januar (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Gold für Thomas Bojanowski in Neubrandenburg (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Gold für Thomas Bojanowski in Neubrandenburg (Foto: <a href="http://www.leichtathletik-foto.de/" target="_blank">Wolfgang Birkenstock</a>).

Im Finale über 800 Meter der männlichen Jugend teilte er sich das Rennen klug ein und wurde mit 1:54,27 Minuten Deutscher Jugend Hallen Meister. Vom Nachwuchs Bundestrainer Henning von Papen konnte er das Ticket für den Länderkampf in 14 Tagen in Metz (Frankreich) in Empfang nehmen. Gegenüber leichtathletik.de äußerte er sich wie folgt: „Ich wusste die ersten Minuten gar nicht, ob ich gewonnen habe. Die Kampfrichter diskutierten, ob ich in den Innenraum getreten bin. In der vorletzten Runde habe ich ein Hütchen umgetreten, aber ich bin nicht in den Innenraum gelaufen. Ich wollte eigentlich nur ins Finale kommen. Ich bin schon öfters als einer der Favoriten angereist und dann habe ich schlecht abgeschnitten. Toll, dass es nun geklappt hat. Ich lag bei 500 Metern an Position zwei, bin dann nach vorne gegangen und habe das Tempo kontinuierlich gesteigert. Der Vereinswechsel im Winter hat sich also gelohnt. Ich habe noch den selben Trainer, aber eine neue Gruppe, in der ich mich sehr wohl fühle.“ Der Heimtrainer von Thomas Bojanowski ist Udo Krebs.

Stark war auch die Vorstellung von Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) im Hochsprung. Mit einer Jahresbestleistung von 1,99m nach Neubrandenburg angereist überquerte er 2,04m im ersten Versuch und gewann damit die Bronze-Medaille. Ins Finale über 60 Meter der weiblichen Jugend kam Friederike Reher (LG Rhein-Wied). Sie qualifizierte sich über Vor- (7,72 Sek.) und Zwischenlauf (7,68 Sek.) für den Endlauf. Dort belegte die 17-jährige Schülerin mit 7,74 Sekunden den achten Platz.

Weniger erfolgreich war der Auftritt der 4 x 200 Meter Staffel der LG Rhein-Wied bei der männlichen Jugend. Als Mitfavoriten war das Quartett angereist, konnte das Leistungsvermögen aber nicht unter Beweis stellen, da der Startläufer Marcel Kirstges zweimal zu früh aus dem Startblock lief, was die Disqualifikation nach sich zog. Über ihren achten Platz konnte sich die Mehrkämpferin Alina Biesenbach im Hochsprung freuen. Die noch der B-Jugendklasse angehörende Athletin der LG Rhein-Wied überquerte sowohl, die 1,60 als auch 1,65 Meter im ersten Versuch und hatte damit die Urkunde sicher. 1,70 waren an diesem Tag für die 16-jährige zu hoch. Große Hoffnungen hatten wir auf den Weitsprung gesetzt. Platz 9 von Kai Kazmirek mit 6,96 Meter und der zehnte Platz von Marcel Kirstges mit 6,94 Meter entsprach nicht unseren Erwartungen.

Ergebnisse