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26.05.17  |  www.leichtathletik.de

Kazmirek muss Götzis-Start absagen

Wenn am Wochenende die besten Zehnkämpfer der Welt in Götzis die ersten Marken des Jahres setzen, wird einer fehlen: Der Götzis-Sieger von 2015 und Olympia-Vierte Kai Kazmirek hat sich vor Ort bei seiner Abschluss-Einheit am Fuß verletzt und bereits die Rückreise in die Heimat angetreten.
Im Zehnkampf sorgte zuletzt Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) mit den Rängen zwei, eins und drei für die besten deutschen Götzis-Resultate. Und auch in diesem Jahr kann der Olympia-Vierte optimistisch ins österreichische Mehrkampf-Mekka reisen (Foto: Iris Hensel).

Im Zehnkampf sorgte zuletzt Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) mit den Rängen zwei, eins und drei für die besten deutschen Götzis-Resultate. Und auch in diesem Jahr kann der Olympia-Vierte optimistisch ins österreichische Mehrkampf-Mekka reisen (Foto: Iris Hensel).

Götzis war bisher sein Pflaster: Platz drei, eins und zwei in den vergangenen drei Jahren sprechen für sich. In diesem Jahr aber kann Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) nicht in den Kampf ums Podium eingreifen. Der 26-Jährige ist am Donnerstag beim Wettkampf-Auftakt – letzten kleinen Übungen zur Vorbereitung auf den Zehnkampf – mit dem rechten Fuß umgeknickt. Die Nacht zu Freitag brachte keine Besserung. Die Absage seines Starts: die einzig mögliche und richtige Entscheidung.

"Das medizinische Team mit Sven Reuter als behandelndem DLV-Arzt war sofort zur Stelle", erklärt Zehnkampf-Bundestrainer Rainer Pottel. Noch vor Ort wurden Röntgenaufnahmen gemacht, gemeinsam konnte für Freitag ein MRT-Termin in Frankfurt organisiert werden, der weiter Aufschluss über die Verletzung geben soll. Während am Freitagmittag die letzten Mehrkämpfer in Götzis eintrafen, war Kai Kazmirek schon wieder abgereist.

Der Blick ist nun nach vorne gerichtet, erste Stationen auf dem Weg zur Genesung bereits gesetzt, betroffen ist glücklicherweise nicht der Sprungfuß. Die Hoffnung liegt auf einem Start in Ratingen (24./25. Juni), wo Kai Kazmirek ebenso wie der erkrankte Arthur Abele (SSV Ulm 1846) eine zweite Chance auf die WM-Qualifikation für London (Großbritannien: 4. bis 13. August) ergreifen könnte.



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